Erste Schritte
Was macht OnceOnly?
Viele Shops geben einen Rabatt für die erste Bestellung. Zum Beispiel 10 % für neue Kunden.
Manche Kunden nutzen diesen Rabatt mehrmals. Sie bestellen einfach noch einmal mit einer neuen E-Mail-Adresse. Für Shopify sind sie dann ein neuer Kunde. Auch wenn Name und Adresse gleich bleiben.
OnceOnly merkt das und lässt den Rabatt nur beim ersten Mal zu.
Shopify hat doch „einmal pro Kunde“ – reicht das nicht?
Diese Einstellung gibt es, und sie wirkt auch. Aber sie schaut nur auf eines: die E-Mail-Adresse.
Nimmt jemand eine neue E-Mail-Adresse, ist er für Shopify ein neuer Kunde. Auch wenn Name, Adresse und Kreditkarte dieselben sind.
Das ist kein Fehler, den man abstellen kann. Shopify prüft einfach nichts weiter.
Genau da setzt OnceOnly an: Wir schauen auf mehrere Dinge gleichzeitig.
Wie machen Kunden das überhaupt?
Meistens auf eine von drei Arten. Keine davon ist kompliziert:
• Sie legen eine zweite E-Mail-Adresse an. Das dauert zwei Minuten.
• Sie schreiben einen Punkt in ihre Adresse. Aus max.mustermann@ wird maxmustermann@. Die Mails kommen beim selben Postfach an. Shopify sieht zwei verschiedene Kunden.
• Sie bestellen als Gast, statt sich anzumelden.
In allen drei Fällen bleiben Name und Lieferadresse gleich. Daran erkennt OnceOnly sie.
Wie verhindere ich, dass ein Rabattcode mehrfach genutzt wird?
Es gibt vier Wege. Die ersten drei kannst du sofort selbst einstellen, ganz ohne App:
• Nutzungsgrenze setzen. Im Rabatt unter „Nutzungslimits“ ein Häkchen bei „Nur einmal pro Kunde“. Das hilft gegen den Kunden, der denselben Account zweimal benutzt.
• Gastbestellungen abschalten. In den Kasseneinstellungen auf „Kunde muss ein Konto haben“ umstellen. Das macht es umständlicher.
• Code nur an bekannte Adressen geben. Also per Newsletter statt öffentlich.
Alle drei haben dieselbe Lücke: Sie prüfen die E-Mail-Adresse. Wer eine neue anlegt, ist wieder ein neuer Kunde. Das dauert zwei Minuten und ist kein Hacken, sondern normales Verhalten.
Der vierte Weg ist deshalb, auf mehr zu schauen als die E-Mail-Adresse: auf Name und Lieferadresse. Genau das macht OnceOnly. Wenn dich die ersten drei Wege schon weiterbringen, brauchst du uns nicht.
Geht das auch ohne App?
Zum Teil, ja. Und wenn es reicht, spar dir das Geld.
Shopify kann von sich aus: einen Code insgesamt begrenzen, ihn auf einen Kunden beschränken, ihn an ein Mindestbestellvolumen binden und ihn nach einem Datum ablaufen lassen. Für viele Shops ist das genug.
Was Shopify nicht kann: erkennen, dass zwei Bestellungen von derselben Person kommen, wenn die E-Mail-Adresse verschieden ist. Es prüft die Adresse, sonst nichts.
Manuell lässt sich das nachholen – du siehst die Doppelten in deiner Bestellliste, wenn du nach Namen oder Straße sortierst. Bei zwanzig Bestellungen im Monat ist das machbar. Bei zweitausend nicht mehr, und genau dann wird es teuer.
Hilft es, den Rabatt einfach kleiner zu machen?
Das ist der häufigste Rat in Foren, und er löst das Problem nicht. Er verschiebt es.
Rechne kurz mit: Bei 20 % Rabatt auf 50 € sind das 10 € je Mehrfachnutzung. Machst du 10 % daraus, sind es noch 5 €. Der Verlust halbiert sich – aber er bleibt, und zwar bei jeder einzelnen Bestellung.
Gleichzeitig wirkt der kleinere Rabatt auch bei allen ehrlichen Neukunden schwächer. Du zahlst die Lücke also zweimal: einmal an die Mehrfachbesteller und einmal an den Kunden, der wegen 10 % nicht bestellt hätte.
Ein Erstbesteller-Rabatt soll wirken. Besser ist, ihn wirken zu lassen und dafür zu sorgen, dass er wirklich nur beim ersten Mal gilt.
Brauche ich dafür Shopify Plus?
Nein. OnceOnly läuft auf jedem Shopify-Tarif, auch auf dem kleinsten.
Die Frage kommt oft, weil manche Werkzeuge für Rabattregeln tatsächlich Plus voraussetzen. Bei uns ist das nicht so.
Du brauchst nur zwei Dinge: einen aktiven Shop und mindestens einen Rabattcode, den du schützen willst.
Woher weiß ich, ob mich das betrifft?
Du musst nicht raten. OnceOnly rechnet es aus deinen eigenen Bestellungen aus.
Wir schauen uns die letzten zwölf Monate an. Dann siehst du: So viel Rabatt ging an Kunden, die vorher schon bei dir bestellt hatten.
Das kostet nichts. Du musst dich zu nichts entscheiden.
Ist die Summe klein, ist das Thema für dich erledigt. Ist sie groß, weißt du Bescheid.
Warum blockiert die App bei mir nichts?
Meistens fehlt einer von drei Schritten. Geh sie der Reihe nach durch:
1. Der Schalter im Design ist aus. Ohne ihn kann OnceOnly in deinem Shop nichts prüfen. Du findest ihn im Design-Editor unter „App embeds“.
2. Du hast noch keinen Rabattcode ausgewählt. In den Einstellungen sagst du uns, welche Codes nur für die erste Bestellung gelten sollen.
3. Du bist im Tarif Audit. Der zeigt dir nur die Zahlen. Blockieren kann erst ein bezahlter Tarif.
Einrichtung
Wie schalte ich OnceOnly in meinem Shop ein?
Das ist ein Schalter im Design deines Shops. So kommst du hin:
1. Im Shopify-Menü auf „Onlineshop“ klicken.
2. Dann auf „Themes“ und beim aktuellen Design auf „Anpassen“.
3. Links in der Leiste gibt es den Bereich „App embeds“.
4. Dort OnceOnly einschalten und oben rechts speichern.
Noch einfacher: In der App führt dich der Einrichtungsschritt mit einem Klick direkt dorthin.
Ob es geklappt hat, siehst du in der App. Sobald dein Shop sich einmal bei uns gemeldet hat, ist der Schritt erledigt.
Welche Rabattcodes soll ich auswählen?
Nur die, die für Neukunden gedacht sind. Zum Beispiel:
• Willkommensrabatt aus dem Popup
• Code aus dem Newsletter für die erste Bestellung
• Aktionen wie „10 % auf deine erste Bestellung“
Alle anderen Codes lässt du in Ruhe. Ein Code für Stammkunden gehört nicht dazu. Eine Sommeraktion für alle auch nicht.
Wir schlagen dir die passenden Codes schon vor. Das sind die, die du in Shopify sowieso auf „einmal pro Kunde“ gestellt hast.
Was sind Aktionen, und brauche ich die?
Eine Aktion fasst mehrere Codes zusammen, die zusammengehören.
Der Unterschied ist wichtig:
• Ohne Aktion weist ein geschützter Code jeden ab, der schon einmal bei dir bestellt hat.
• Mit Aktion zählt nur, ob jemand schon einen Code aus derselben Aktion benutzt hat.
Ein Beispiel: Du schickst Stammkunden einen Gutschein, damit sie wiederkommen. Ohne Aktion würde OnceOnly genau diese Kunden abweisen. Denn sie haben ja schon mal bestellt. Mit einer eigenen Aktion für diesen Gutschein passiert das nicht.
Du kannst einer Aktion auch einen Code-Anfang geben. Alle neuen Codes, die so anfangen, landen dann von selbst darin. Praktisch, wenn ein Programm wie Klaviyo die Codes erzeugt.
Wie lange dauert das Einlesen meiner Bestellungen?
Das kommt darauf an, wie viele Bestellungen du hast.
Wir lesen die letzten zwölf Monate ein. Damit rechnen wir deine Zahlen aus und wissen, wer schon einmal bei dir bestellt hat.
Bei kleinen Shops dauert das ein paar Minuten. Bei großen läuft es über ein, zwei Nächte.
Du musst nichts tun und die App nicht offen lassen. Das läuft im Hintergrund weiter.
Erkennung
Wie erkennt ihr jemanden mit neuer E-Mail-Adresse?
Wir schauen auf fünf Dinge, nicht nur auf eines:
• E-Mail-Adresse
• Telefonnummer
• Lieferadresse
• Kundennummer
• Eine Kennung des Geräts, mit dem bestellt wird
Passt eines davon zu einer früheren Bestellung, ist es dieselbe Person. Auch wenn die E-Mail-Adresse neu ist.
Bei der Adresse sind wir großzügig: „Hauptstr. 5“ und „Hauptstraße 5“ sind für uns dasselbe. Tippfehler auch.
Wichtig: Wir speichern nichts davon im Klartext, sondern nur verschlüsselt. Wir können vergleichen, aber keine Adresse oder E-Mail wieder lesbar machen.
Was passiert, wenn jemand erkannt wird?
Das entscheidest du. Es gibt drei Möglichkeiten:
• Abweisen: Der Rabattcode wird an der Kasse nicht angenommen. Der Kunde kann trotzdem bestellen, nur eben ohne Rabatt.
• Durchlassen und merken: Die Bestellung geht durch. Du bekommst einen Hinweis und entscheidest selbst, was du machst.
• Zurückhalten: Die Bestellung geht durch, aber der Versand wartet, bis du sie freigibst.
Unser Tipp für den Anfang: „Durchlassen und merken“. So siehst du eine Woche lang, was OnceOnly finden würde. Und kein Kunde merkt etwas davon.
Kann es echte Neukunden treffen?
Das kann passieren, ist aber selten. Wir sind absichtlich vorsichtig.
Die typischen Fälle: Zwei Leute wohnen zusammen. Oder zwei Kollegen bestellen ins selbe Büro. Oder beide an dieselbe Packstation.
Deshalb zählt bei uns eine gleiche Adresse weniger als eine gleiche E-Mail oder Telefonnummer.
Wenn du sichergehen willst, fang mit „Durchlassen und merken“ an. Dann siehst du jeden Treffer, und niemand wird abgewiesen. Einzelne Kunden kannst du außerdem dauerhaft ausnehmen.
Kann ich einzelne Kunden ausnehmen?
Ja. In der App gibt es eine Ausnahmeliste.
Wer dort steht, wird nie abgewiesen. Egal wie oft er einen geschützten Code benutzt.
Das ist gedacht für Stammkunden, für deine Mitarbeiter, für eigene Testbestellungen. Und für alle Fälle, in denen du selbst sagst: Der soll den Rabatt bekommen.